Daten 2010
Montag, 6. September; 4. Oktober; 1. November; 13. Dezember
jeweils von 17 – 19 Uhr,
im Pavillon Hofackerstrasse 6A
neben der Kirche Gwatt
Anmeldung und Information:
Andreas Gund, Pfarrer, Tel. 033 336 12 78, oder Anna Barbara Hofmann, Sozialarbeiterin, Tel. 033 334 67 78
Trauer begleitet uns alle ein Leben lang als Reaktion auf erlittene Trennungs- und Verlust-Erfahrungen.
Sei es der Verlust eines geliebten, nahen Menschen durch Tod, Trennung, Wegzug oder der Verlust des Arbeitsplatzes oder der gewohnten Umgebung.
Jede Erfahrung von Verlust geht mit natürlichen Reaktionen von Trauer einher. Diese Gefühle der Trauer und Traurigkeit können auch über einen langen Zeitraum hinweg in unterschiedlicher Intensität erlebt werden.
Trauer ist ein Sammelbegriff für ganz verschiedene Emotionen: viele Menschen beschreiben ihre Trauer als ein Durcheinander von Traurigkeit, Ohnmacht, Wut, Schuld, Verunsicherung, Ängsten und auch Erleichterung. Körperliche Beschwerden, psychosomatische Symptome, depressive Verstimmungen sind dabei normal.
Wenn wir trauern, wünschen wir uns vor allem, dass unsere schwierige Situation durch die Umwelt anerkannt wird, dass wir unsere Gefühle ausdrücken können und dürfen – und auch widersprüchlich sein dürfen.
Diese Bedürfnisse stehen oftmals einer gesellschaftlichen Erwartungshaltung gegenüber, die darauf drängt, dass Menschen so rasch wie möglich ihre Trauer überwinden sollen, um wieder leistungsfähig und funktionstüchtig zu sein. Wir meinen:
Trauer braucht Anerkennung
Trauer braucht Verständnis
Trauer braucht Zeit
Trauer braucht einen Ort
Trauer braucht WegbegleiterInnen