Reformierte Kirche Thun
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Weihnachtspäckliaktion 2010Aktion Weihnachtspäckli 2010Mit grosser Freude nahmen wir in der Kirche Lerchenfeld 112 Päckli, viele selbstgestrickte Socken in allen Grössen, Kleider und finanzielle Gaben entgegen und leiteten sie weiter an die Verantwortlichen der Aktion Weihnachtspäckli. Unsere Sigristin Elsbeth Furrer konnte miterleben, wie die in allen Farben und Mustern leuchtenden Pakete bereitgestellt wurden, um mit dem grossen Sattelschlepper auf die Reise zu den Empfängerinnen und Empfängern zu gehen. Jedes Päckli wird Weihnachtsfreude für jemanden bedeuten, da gäbe es wohl Bücher zu schreiben über all die damit verbundenen Geschichten. Am Fr., 11.02.11, um 19.30h, wird Herr Michael Stauffer von COM, christliche Ostmission, anhand von Bildern in der Kirche Lerchenfeld über die diesjährige Verteilaktion berichten. Gemeindenachmittag: Aktion WeihnachtspäckliWer und was stecken dahinter? Michael Stauffer von der Christlichen Ostmission (COM) wird anhand von Bildern über die eindrücklichen Erfahrungen mit den verteilten Weihnachtspaketen in Moldawien berichten. Dieses Land ist nur wenigen bekannt. Die Armut ist erschütternd und für uns kaum nachvollziehbar. Wir erfahren, was persönlich und liebevoll zusammengestellte Weihnachtspäckli für die Menschen dort bedeuten und wie sie zum Zeugnis christlicher Nächstenliebe werden. Im kommenden November werden wir als Kirchgemeinde die diesjährige Aktion Weihnachtspäckli dann tatkräftig unterstützen. Der Vortrag ist auch für Kinder und Jugendliche geeignet. Anschliessend gemeinsames Zvieri. Mittwoch, 15.09.10, 14-16 Uhr, Gemeindesaal der Ref. Kirche Lerchenfeld. Freude und Hoffnung für notleidende Menschen:Der Gemeindenachmittag vom 17.09.10 stellte den Startschuss dar für die diesjährige Weihnachtsaktion unserer Kirchgemeinde. Wir wollen ein Zeichen setzen und nicht (nur) an uns selbst denken. Mit relativ wenig kann jedeR von uns grosse Freude und Hoffnung schenken, ein Licht sein für Menschen, die mit unbeschreiblich wenig auskommen müssen und während des Winters oft noch unter beissender Kälte leiden, während wir die Heizung einfach etwas höher drehen. Schon der Apostel Paulus rief die Christengemeinden, denen es gut ging, auf, mit grosszügiger Spende einen Ausgleich zu schaffen mit den Gemeinden in Not! (2 Kor 8.14-15) Gemeinsam mit Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, wollen wir die Aktion Weihnachtspäckli unterstützen, die von vier christlichen Hilfswerken getragen wird. Im letzten Winter wurden rund 87‘000 Päckli gesammelt und mit 21 Sattelschleppern in die Bestimmungsländer transportiert. In Weissrussland, Moldawien, Rumänien, Bulgarien, Serbien, Montenegro, Albanien und in der Ukraine wurden die Päckli an Notleidende verteilt. Es gibt Päckli für Erwachsene und für Kinder. Der Inhalt der Päckli ist festgelegt. Nur so ist es möglich, Tausende von Weihnachtspäckli reibungslos über den Zoll zu bringen. Und alle werden gleichwertig beschenkt, Enttäuschungen können vermieden werden. Werfen wir kurz einen Blick hinter die Kulissen: Zum Beispiel in die Ukraine: In einem fast ausgestorbenen Dorf am Rande der 30-Kilometer-Sperrzone um das Kernkraftwerk Tschernobyl leben die Grosseltern Ljuba und Igor mit ihrer Tochter und vier Enkeln. Die Kinder sind krank und husten stark. Der Grossvater ist gelähmt – wahrscheinlich eine Spätfolge des Reaktorunglücks. Die Rente, von der das alte Paar und ihre Familie leben muss, reicht nirgendwo hin. Ein Gemüsegarten liefert einige zusätzliche Lebensmittel. Es fragt sich, wie gesund das Gemüse wegen des belasteten Bodens ist. Die überreichten Weihnachtspäckli sind der Familie eine grosse Hilfe und entlasten das knappe Budget. So bleibt mehr Geld für Medikamente. Oder nach Weissrussland: In einem Heim für Behinderte in Puchowitschti leben fast 400 Erwachsene. Sie verbleiben bis zu ihrem Tod in der Institution und werden auf dem heimeigenen Friedhof begraben. Die Bewohner werden kaum gefördert, ihr Leben ist ein Existieren. Die Weihnachtspäckli aus der Schweiz sind für diese Menschen ein grossartiger Lichtblick in ihrem trostlosen Alltag. Und so funktioniert unsere Weihnachtsaktion: Im November wird jeder Haushalt im Lerchenfeld mit einem Flyer bedient werden, dem Sie den gewünschten Inhalt der Päckli und die Abgabedaten in der Kirche Lerchenfeld entnehmen können. Flyer werden auch in den Geschäften und der Kirche aufliegen. Ihre allfälligen Fragen zur Aktion beantwortet Ihnen gerne F. Lüber (078 648 40 90) oder E. Furrer. Informationen finden Sie auch unter www.weihnachtspäckli.ch Die Erfahrung hat gezeigt, dass selbstgestrickte Socken, Mützen oder Halstücher im Päckli besonders geschätzt werden. Falls Sie Freude am Stricken haben, können Sie jetzt grosse Freude bereiten! Sie können bei der Sigristin E. Furrer Wolle fürs Sockenstricken gratis beziehen. Die Wolle wurde von jemandem zu diesem Zweck gespendet. Wir empfehlen Ihnen, sich wenn möglich mit Bekannten zusammen zu tun, so macht das Vorbereiten der Päckli noch viel mehr Spass. Man kann selbstverständlich auch zu zweit ein Päckli zusammenstellen. Die fertigen Pakete möglichst mit Geschenkpapier oder Packpapier einwickeln und in der Kirche abgeben. Dort wird je nach Ihren Angaben ein Kleber „für Erwachsene“ oder „für Kinder“ aufgeklebt. Wer gerne etwas beitragen möchte, aber kein eigenes Päckli machen möchte oder kann, hat die Möglichkeit, Gaben am Samstag, 20.11.10 zwischen 09h und 11h in die Kirche zu bringen. Wir sind schon jetzt gespannt, wie viele Augen wir mit unseren Päckli zum Strahlen bringen werden!? Im Frühjahr 2011 wird Herr Michael Stauffer von COM (Christliche Ostmission) in unserer Kirchgemeinde mit neuen Bildern über die Verteilung der Weihnachtspäckli berichten! Franziska Lüber |










