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116 Päckli vom Lerchenfeld nach Moldawien!
In der Kirche wurden 40 Päckli für Kinder und 36 für Erwachsene abgegeben. Dazu Spenden, aus denen eine Gruppe Freiwilliger mit viel Engagement und Herzblut zusätzlich 20 Kinder-Päckli und 20 Erwachsenen-Päckli zusammenstellen konnte! Die 116 Pakete wurden bei der Sammelstelle in Thun abgegeben, dazu noch 100 Franken für den Transport eingezahlt. Die 4 Sattelschlepper aus der Region Thun hatten dieses Jahr das Ziel Moldawien. Unsere Weihnachtspäckli brachten also zu Weihnacht Augen von notleidenden Menschen in Moldawien zum Strahlen!
F. Lüber
In der Agenda vormerken:
Freitag, 03. Februar 2012, 19 Uhr im Gemeindesaal der Kirche:
Vortrag mit Bildern der diesjährigen Weihnachtspäckli-Verteilaktion!
Weihnachtsbasteln und Verkauf zu Gunsten der Christoffel Blindenmission
Mit viel Engagement wurde gebastelt und verkauft, und mit grosser Freude durften wir cbm den stolzen Betrag von 703 Franken überweisen mit dem Vermerk: für 14 Katarakt-Operationen! Ein herzliches Dankeschön an alle, die mitgeholfen haben, damit das Leben erblindeter Menschen eine wunderbare Wende nehmen kann!
F. Lüber
Unter diesem Motto überraschte das Mittagstisch Team am 16. September seine Gäste mit einem feinen Festmenü. Das Team seinerseits wurde von Hans Brunner, Kirchgemeinderats-Präsident, mit prächtigen Sonnenblumen überrascht. Er bedankte sich im Namen des Rates für den Einsatz der Frauen und dafür, dass der Mittagstisch selbständig und so zuverlässig funktioniert. Der Mittagstisch sei ein wertvolles Angebot im Lerchenfeld.
Die Rigi, die Königin der Berge
Die Jubiläumsreise führte am 13.September acht Frauen des Mittagstisch-Teams auf diesen Prachtsberg. Und das bei wunderschönem Wetter. Zuerst mit dem Zug über den Brünigpass nach Luzern, dann mit dem Schiff nach Vitznau und mit der Bahn auf Rigi Kulm. Die Rundsicht vom Gipfel war überwältigend, trotz einigen vorüber ziehenden Nebelfetzen. Eine aufgestellte Tischrunde genoss bei lebhaften Gesprächen das vorzügliche Mittagessen. Die Rückreise erfolgte auf dem Dampfschiff nach Luzern und mit dem Zug durch das Entlebuch, heim nach Thun.
Ruth Koddenberg
Gut gelaunt versammelten sich 15 Personen und ein Kleinkind um 8 Uhr im Bahnhof Thun und bestiegen den Zug nach Aarau. Nach einem etwas nebligen und kühlen Kaffeehalt, besuchten wir um 10 Uhr die Glockengiesserei Rüetschi AG. Herr Spielmann, der Geschäftsleiter mit langjähriger Erfahrung, erzählte uns vieles über die Glockenherstellung, Glockenstimmung und den Aufbau eines Geläuts in der Kirche.
Inzwischen war der Nebel verschwunden und es herrschten sommerliche Temperaturen.
Das vorzügliche Mittagessen wurde im Restaurant Schützen serviert. Danach gab es noch eine Führung in der Stadtkirche, wo uns eine ehemalige Kirchgemeinderatspräsidentin die Kirchengeschichte und auch die verschiedenen Glasfenster erklärte.
Um vier Uhr bestiegen wir den Zug nach Thun und verabschiedeten uns dort ca. um 17.30 Uhr.
Paul Gerber
Fotos: Ruth Zaugg
Dr. Rupert Spillmann, Arzt, Hobby-Archäologe und Autor, wird uns Einblick in sein bewegtes Leben geben: Bei all seinen Einsätzen im Ausland aber auch in der Region Thun kam er mit unzähligen Menschen in Berührung, sah in viele Situationen hinein und konnte manches Leid abwenden. Er wird von seinen Erfahrungen berichten und auch gute Tipps zum Thema Gesundheit weiter geben. Anschliessend an den Vortrag und ans Zvieri besteht die Möglichkeit, die farbenfrohen Kunstwerke der Handarbeitsgruppe Lerchenfeld zu bestaunen. Interessierte können einzelne Stücke kaufen. Mit dem eingenommenen Geld wird dann wieder neue Wolle gekauft und es wird weiter gestrickt. Die Socken, Handschuhe etc. werden mit der Weihnachtspäckli-Aktion an Notleidende im Osten abgegeben. So werden einige Menschen im kommenden Winter etwas weniger frieren müssen! Herzlich willkommen zu diesem vielseitigen Gemeindenachmittag. Leitung: Franziska Lüber
Herzlich willkommen! Kinder und Jugendliche am Lerchu-Fest!
Von Anfang an waren wir uns im OK einig, dass die Kinder und Jugendlichen am Lerchu-Fest eine wichtige Rolle einnehmen sollen. So kam es, dass verschiedenste Angebote für diese Altersgruppe ins Leben gerufen wurden: Beim Flohmarkt-Angebot, organisiert durch den Verein „Läbigs Lerchenfeld“, konnten Kinder ihre Spielsachen u.s.w. anpreisen und verkaufen. Das Angebot wurde rege benutzt. Für einige Kinder war es zwar eine Geduldsprobe, denn die Ware liess sich nicht so schnell absetzen, wie sie sich das wohl vorgestellt hatten. Aber sie merkten dann auch, dass es sich lohnt durchzuhalten. Einige strahlende Gesichter erzählten mir gegen Abend, sie hätten nun doch noch das Meiste verkaufen können. Und schnell begaben sie sich übers Gelände, um vom Rest der Angebote wenigstens noch kurz profitieren zu können: Die Jungschar lud Kinder ab 6 Jahren in den Wald ein, wo sie eine Seilbrücke und eine Slack-Line überqueren konnten. Auf dem Areal „Maler Schwarz“ lud die Schule ein, einen Parcours zu absolvieren. Selbst junggebliebene Erwachsene liessen es sich nicht nehmen, dort eine Fahrt auf dem Einrad zu versuchen. Im Laufe des Nachmittags gab es immer mehr wandelnde Kunstwerke, denn viele Kinder liessen sich an einem von zwei Ständen schminken. Die Kleinsten durften beim Zelt der beiden Spielgruppen Schmetterling und Zwärgli auch malen und mit Seifenblasen spielen, später am Abend wurde dort eine eindrückliche Burg und Ähnliches mit Strassenkreiden auf den Boden gezaubert. Beim Powerhaus wurde stündlich eine Geschichte erzählt, die zum Nachdenken und Austauschen anregte. Am Abend gab es auf dem Areal eine spannende Open Air Filmvorführung, die auf grossen Anklang stiess. Kinder und Jugendliche der Orts ansässigen Albanischen Tanzgruppe Atdheu boten später eine gekonnte Show auf dem Festplatz und erwärmten mit der orientalischen Stimmung so manches Herz. Jugendliche fanden sich unter der Obhut von KJAL zu einem Strassen-Fussball-Tournier zusammen und feierten ihr Lerchu-Jugend-Fest. Auch einige Marktstandbetreibende hatten an die Kinder und Jugendlichen gedacht, und man darf wohl sagen, sie kamen bei diesem ersten Lerchu-Fest ganz auf ihre Rechnung! Franziska Lüber, Kirchgemeinde Lerchenfeld
Als fröhliche Schar verliessen wir am 9. Juni 2011 das Lerchenfeld, um nach schöner Fahrt durchs Emmental das Spycher-Handwerk in Huttwil kennen zu lernen. Bei der Führung liessen verschiedenste Tiere und ihre Jungen die Herzen höher schlagen, allen voran eine Kamelstute mit Kind und Grosskind! Staunenswerte Informationen über Wolle sowie die Besichtigung der Schaukarderei und des hauseigenen Ladens, regten Gedanken und Gespräche an. Nach einem reichhaltigen Zvieri rundete die Fahrt über die Lueg zurück ins Lerchenfeld den Ausflug wunderbar ab. Zufrieden traten alle den Heimweg an. F. Lüber
 - Kamel mit Kind und Grosskind
22 fröhliche Kinder im Alter von 4-14 Jahren trafen sich am Samstag, 30.04.11, erwartungsvoll bei der Kirche. Aufgrund des kantonalen Feuerverbots stand Pizza-Backen anstelle von Bräteln im Wald auf dem Programm: Jedes Kind durfte seine eigene Pizza zusammenstellen. Die Grösse bestimmten die Kinder. Wer wollte, konnte sich auch einen gemischten Salat zubereiten. Da wurde geplant, gerüstet und gelacht, und es entstanden bunte Kunstwerke. Gebacken wurden die Pizzen dann erfolgreich im Combi-Steamer. Alle hatten Spass an ihren Werken und sie wurden mit grossem Appetit gegessen, so dass es kaum Resten gab.
Gut genährt und gut gelaunt starteten wir in einen abwechslungsreichen Postenlauf, der schliesslich in den Wald führte, wo vier Jungscharleiter die Kinder mit einer Seilbrücke und einer Slack Line begeisterten. Wir waren vom Mut unserer Kleinsten völlig überrascht: wie die Grossen gingen einige mit Konzentration und Freude über die Seilbrücke.
Die Schatzsuche brachte schliesslich die Belohnungen für die Anstrengungen des Postenlaufs zum Vorschein und die Kinder löschten ihren Durst und genossen das Dessert.
Obwohl es ab und zu bedrohlich grollte, blieben wir Gott sei Dank vor Gewittern und Regengüssen verschont. Da der Abschied vom Wald ein bisschen schwer fiel, kamen wir mit etwas Verspätung zurück ins bewohnte Lerchenfeld, wo auch der kleine Rest Pizza noch glückliche Abnehmer fand. Zufrieden traten alle den Heimweg an!
F. Lüber
finden – erfinden
Eine Wand voller lustiger Viecher ziert nun den Gemeindesaal unter der Kirche Lerchenfeld. Jedes der fünfzehn Kind zeichnete einen Kopf und faltete das Blatt Papier um. Ein anderes Kind erfand den Bauch dazu und ein Drittes fügte den untersten Teil an. So wurden ein sehr seltener Tintendickschnäuzer oder ein Wackelohrentrampli kreiert.
Erfinden hat sehr viel mit unserer Kreativität zu tun. Zu Beginn der Woche meinten alle der vier bis dreizehn Jahre jungen Kinder, sie hätten in ihrem Leben noch nie etwas erfunden. Sensibilisiert für das Thema entdeckten sie aber bald ihren grossen Erfindergeist. So kletterte Noel mit einem Stecken als Bergsteigerpickel den steilen Waldhang hinauf. Marco und Timo legten eine aufregende Schnitzeljagdspur samt Rutschbahnfahrt, die uns am letzten Morgen zu einem süssen Schatz im Walde führte. Lorena und Selina legten aus Gräsern und Blumen ein wunderschönes Paradiesgärtchen. Wir Menschen sind schöpferische Wesen. So sind wir selbst geschaffen worden, als Ebenbild Gottes.
Auf dem ganztägigen Ausflug kannten die Kinder das Ziel nicht. Rund um die Kirche zusammengesuchte Puzzleteile schickten uns zur Kioskfrau am Bahnhof. Diese gab uns den Auftrag, einem Mann mit schwarzer Melone unbemerkt zu folgen. Welch herrliche Aufregung, als er auf dem Bahnhofplatz um die Ecke bog und in einen Bus einstieg. Wir blieben ihm dicht auf den Fersen. Später zeigte uns der geheimnisvolle Herr sehr kindgerecht all die Erfindungen im Uhren und Musikmuseum in Oberhofen. Herzlichen Dank Heinz von Känel.
Vier biblische Geschichten vom Suchen und Finden begleiteten uns durch die ganze Woche.
Da entfaltete sich Sinas schauspielerische Talent. Zu meiner schlichten Erzählung mimte sie fantasievoll die verzweifelte Frau auf der Suche nach der zehnten Münze oder den Perlenhändler, der sein letztes Gut für die wertvollste aller Perlen hergab. Wie lachten wir, als in der Geschichte vom verlorenen Schaf plötzlich ein scheues bäää ertönte. Unsere vierjährige Leonie konnte nicht anders, als einfach mit zu spielen.
Was aber meinte Jesus mit als diesen Geschichten vom Finden? Was ist das wichtigste im Leben? Jesus hat es uns vorgelebt: Liebe!
Woran merkst du denn, dass deine Eltern und andere Menschen, dass Gott dich lieb hat?
Das war gar nicht so einfach zu beantworten. Die Kinder versuchten es: Sie sorgen gut für mich. Ich spüre das in meinem Herzen. Sie nehmen mich in die Arme. Sie kitzeln mich und spielen mit mir. Sie trösten mich, wenn ich traurig bin. Ich darf auch bockig sein und sie haben mich trotzdem lieb. Ich sehe es in den Augen. Ich weiss es einfach.
Wie würden Sie antworten?
Barbara Hirzberger

Nach fünfzig Jahren sich wieder in der Kirche Lerchenfeld zu treffen, um die goldene Konfirmation zu feiern, fand auch heuer grossen Anklang. Zwölf Ehemalige nahmen am Sonntag, 3. April, an diesem Gottesdienst, welcher von Pfarrer Gottfried Hirzberger gehalten und unter das Thema „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ gestellt wurde, teil. Die Jubilare hatten Gelegenheit, sich vorzustellen und bereicherten den Gottesdienst auch mit spontanen Äusserungen aus ihrem Leben. Verschönert wurde der Gottesdienst auch durch Lieder des Kirchenchores. Bei einem gemeinsamen Mittagessen der goldenen Könfler in einem Restaurant, fand noch ein reger Austausch statt. Die Jugendzeit nochmals so richtig Revue passieren zu lassen, gab Anlass zu viel Spass und Fröhlichkeit.
Ruth Zaugg
 - Unterste Reihe von links: Ruth Vogel-Berger, Christine Bürki-Frutig, Walter Dobler, Verena Ade-Schranz, 2. Reihe: Vreni Beer-Zaugg, Lilli Hostettler-Hofstetter, Susi Zysset-Leiser, Elisabeth Lörtscher-Portner, 3. Reihe: Heinz Brunner, Mario Zaugg, Hans Bühler, Roger Guèra
Freitag, 28. Januar 2011, 20 bis ca. 21.30 Uhr, Leitung: F. Lüber
Von weltweit ungefähr 45 Millionen Blinden sind 17 Millionen Menschen blind, weil ihnen das nötige Geld und die Möglichkeiten fehlen, den Grauen Star operieren zu lassen. Ca. 8 Millionen Menschen leben praktisch blind wegen fehlender Sehhilfe. Das christliche Hilfswerk setzt sich seit über 100 Jahren erfolgreich für blinde und sehbehinderte Menschen ein und ermöglichte unter anderem vergangenen Herbst die 10 Millionste Katarakt-Operation. Ihr Ziel ist es, den Ärmsten und am meisten Vergessenen Hoffnung und Hilfe zu bringen. Dabei wird stark auf die Ausbildung einheimischer MitarbeiterInnen gesetzt, getreu dem Motto: Hunderte ausbilden, Zehntausende heilen. Weltweit sind etwas über 100 ausgesandte Fachkräfte (Augenärzte, Krankenschwestern, etc.) und unterdessen ca. 75 000 einheimische Fachkräfte im Einsatz! Das Hilfswerk macht sich auch für mittellose Menschen mit anderen Behinderungen stark. Was Ernst Jakob Christoffel vor mehr als 100 Jahren bereits gelebt hat, ist nach wie vor aktuell: Die tätige Handlung der Nächstenliebe überzeugt oft mehr als das gesprochene Wort. Denn diese versteht jeder, ganz egal ob er unsere Sprache spricht oder nicht. Der Gemeindeabend wird interessante Einblicke in die eindrückliche Arbeit von cbm geben. Wenn das Wetter es zulässt, wird das cbm-Erlebnismobil vor der Kirche stehen und Interessierten auch einen praktischen Einblick ins Leben als blinder Mensch ermöglichen. Der Abend ist für junge und ältere Menschen ermutigend und spannend. Der Kirchgemeinderat hat sich entschieden, cbm die diesjährige Schwerpunktkollekte zukommen zu lassen!

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