Berichte 2010


Ratsreise nach Hergiswil

Einmal im Jahr gehts auf Reisen. Der Kirchgemeinderat und alle Angestellten der Kirchgemeinde sind jeweils mit Partnern eingeladen. Heuer haben sich 15 Personen angemeldet und die Reise am 18. Oktober schon frühmorgens mit dem Zug Richtung Innerschweiz mit Ziel Hergiswil angetreten. Der Regen begleitete die Reiseschar von morgens bis abends, was aber der guten Stimmung keinen Abbruch tat.

Via Bern – Olten führte die Reise nach Luzern, weiter per Schiff auf dem schönen Vierwaldstättersee nach Hergiswil. Dort fand eine interessante Führung durch das Glasizentrum-Museum „Vom Feuer geformt“ und der beeindruckenden Geschichte vom Glas und der Glasi statt.  Danach konnte den Glasbläsern bei der Arbeit zugeschaut werden und einige aus der Gruppe liessen sich sogar dazu verleiten, eine eigene Weihnachtskugel zu blasen.

Nach dem Mittagessen führte die Reise über den Brünig via Interlaken nach Thun zurück, wo es fröhlich zu und her ging.

Ein herzliches Dankeschön an die Kirchgemeinderäte Hans Brunner und Paul Gerber für die ausgezeichnete Organisation dieses unvergesslich schönen Ausflugtages.

 

Ruth Zaugg





Ausflug Kirchenchor vom 4. Juli 2010

Sonja Gerber, die Organisatorin des diesjährigen Kirchenchorausfluges, begrüsst am Sonntag, 4. Juli, um 8.45 h eine fröhliche Schar Sängerinnen und Sänger. Per Car gehts Richtung Schwarzenburgerland. Nach einer kurzen Kaffeepause bei der Klosterruine in Rüeggisberg fahren wir weiter nach Guggisberg. Dort werden wir von der Sigristin, Frau Bucher herzlich begrüsst und in die Kirche geführt, wo wir, von Orgelklängen begleitet, Platz nehmen. Gespannt lauschen wir den Worten von Frau Bucher, die viel Interessantes über den harten Lebensalltag der Bevölkerung in früheren Zeiten und die Geschichte von Guggisberg zu erzählen weiss. Der Chor bedankt sich mit Gesang, und natürlich darf das „alte Guggisberger Lied“ nicht fehlen. Danach besichtigen wir unter kundiger Führung das Vreneli- Museum. Hier begegnen wir der berührenden Geschichte von „Vreneli und Hansjoggeli“. Wir erfahren einiges über die Guggisberger Tracht und die Volksbräuche. Ein feines Mittagessen geniessen wir danach im Restaurant Sternen. Arg ins Schwitzen geraten einige Chörler, welche anschliessend noch den Aufstieg aufs Guggershörnli unter die Füsse nehmen (it’s a long way to go….). Belohnt werden sie mit einer eindrücklichen Rundsicht. Die Rückfahrt führt uns über den Gurnigel, wo Sonja uns mit der interessanten Geschichte vom Gurnigelbad unterhält.

Wir danken Sonja Gerber und Madeleine Wyttenbach für die hervorragende Organisation, das gespendete Znüni und Zvieri sowie dem Chauffeur, Heinz Neukomm für die sichere Fahrt.

Silvia Baumgartner                       Bilder anklicken zum Vergössern




Frühlingsatelier 2010

Lachen beim Schokolade essen.
Lachen, weil die Sonne scheint und alle Bäume blühen.
Lachen, weil ich meine Eltern liebe.
Lachen, weil du mich magst.
Lachen beim Spaghetti Spielen.
Lachen, weil’s so lustig klingt.
Lachen, weil ich lachen kann.
Lachen aus lauter Lebensfreude.
Lachen einfach so.
Lachen mit den Clowns.
Lachen, weil Gott mit uns lacht.
Wir haben viel gelacht in unsrer Kinderwoche.
Lachen Sie mit? 

Barbara Hirzberger

Foto: Marianne Maurer



150. Mittagstisch

Vor 14 Jahren hegte die damalige Kirchgemeinderatspräsidentin Erika Gurtner den Wunsch, im Lerchenfeld einen offenen Mittagstisch auf die Beine zu stellen. Zusammen mit Ruth Koddenberg - sie amtierte damals als Vize-Präsidentin und Susi von Känel, ehemalige Kirchgemeinderätin -, setzten sie sich an einen Tisch, um diese geniale Idee zu verwirklichen. Gar manches gab es zu besprechen, freiwillige Helferinnen wurden gesucht, die sich für dieses Angebot begeistern liessen, und Schritt für Schritt kam man dem Ziel näher.
Mit zehn Frauen bildete sich schon bald ein eingespieltes Team. Das Mittagstisch-Angebot wurde ausgeschrieben und fand erstmals am Freitag, 19. Oktober 1996, statt. 33 Anmeldungen gingen ein und es sprach sich schnell herum, dass dies eine gute Sache sei. Denn beim 2. Mittagstisch, am 15. November 1996, waren es schon 48 Gäste und am 4. Januar 1997, freuten sich bereits 55 Besucher, diese Gemeinschaft zu pflegen und das mit Liebe zubereitete Mittagsessen zu geniessen. Noch heute nehmen in der Regel zwischen 50 und 60 Personen dieses Angebot wahr. Es scheint wirklich ein echtes Bedürfnis zu sein, einmal im Monat zusammen zu kommen, sich auszutauschen und sich rundum kulinarisch verwöhnen zu lassen.
Das Mittagstisch-Team setzt sich noch immer aus zehn Freiwilligen zusammen, wovon sieben Frauen seit Anfang bis heute immer noch dabei sind.
Von 1996 – 2009 kostete das Menü (mit Dessert, Kaffee und Getränke) 8 Franken. Ab 2010 wurde der Preis auf 10 Franken erhöht.
Als Gegenleistung für ihre Freiwilligenarbeit gönnt sich das Team vom Überschuss einmal jährlich eine Tagesreise, oder einen Theaterbesuch oder lässt sich wie 2009 auf dem Thunersee-Abendschiff mit einem feinen Essen verwöhnen. Bis anhin spendeten sie auch jedes Jahr 300 Franken an das Jungschar-Sommerlager, um den Kindern eine Überraschung zu bieten, sei es für ein spezielles Dessert oder einfach für etwas Unerwartetes. Da ab 2010 leider kein Jungscharlager mehr durchgeführt wird, ist noch offen, welches Jugendprojekt im Lerchenfeld in Zukunft mit einem Geldbetrag unterstützt wird.

Ruth Zaugg

Sie schöpften am 149. Offenen Mittagstisch: (von links) Susi Brunner, Heidi Staub, Alice Schwarz, Rosmarie Schneider und Ursula Feller.
Der Mittagstisch im renovierten Gemeindesaal war gut besucht.

Am 19. März 2010 durfte der 150. Mittagstisch gefeiert werden. Der Kirchgemeinderat übergab dem Team ein Geschenk und dankte den Frauen für das grosse Engagement. Möge das Team noch lange mit viel Freude zahlreiche Gäste mit so gut zubereiteten Menüs bewirten und mit diesem Angebot gar manchen Menschen einen Dienst erweisen. Sich beim Essen Zeit zu nehmen, zu geniessen, miteinander ins Gespräch  zu kommen und sich einfach frei zu fühlen, dafür wurde vor 14 Jahren der offene Mittagstisch realisiert. Herzlichen Dank allen Beteiligten.

Ruth Zaugg